Zwanzig Jahre Winter

„Mal schneit’s, dann schneit’s wieder nicht und zack, schneit es wieder.“ So war das früher zur Winterzeit. Sagt man zumindest. Klimperkalt wird es heutzutage immer noch, in der Zeit am Ende des einen und zum Start des neuen Jahres. Auf Schnee ist aber kein Verlass mehr. Auf Winter schon.

Unveränderte Rezeptur

Seit genau zwanzig Jahren kommt stets gegen Ende Oktober mit der Saisonspezialität Westheimer Winter ein ganz besonderer Genuss in den Handel und ist der begrenzten Braumenge wegen viel schneller wieder weg, als der Frühling da. Und so, wie der Winter heute nicht mehr das zu sein scheint, was er früher einmal war, erscheint auch das Westheimer Winter heute nicht mehr so wie vor zwanzig Jahren. Aber Winter ist Winter und so blieb die Rezeptur natürlich unverändert, während die Etiketten zwei Mal seit der Markteinführung dem Zeitgeschmack angepasst wurden. Das Auge trinkt schließlich auch mit.

Neues Design

Recht flott nach dem ersten Winterauftritt wurde die gesamte Markenoptik aller Westheimer Produkte komplett erneuert. Damit war der Winter wenigstens auf der Flasche wieder so weiß, wie ihn die Heimat liebt. Aber genau so, wie das Winter alljährlich nur in begrenzter Menge hergestellt wird, wurde auch der Schnee in den letzten Jahren immer knapper und war meist ebenso schnell wieder weg, wie die Westheimer Bierspezialität. Deshalb wurde das Winter-Etikett erst im vergangenen Jahr noch einmal umgestaltet, um etwas mehr Winter-Stimmung zu verbreiten.

Wie der Winter in den nächsten Jahren werden wird, wagt niemand so genau vorherzusagen. Das Winter wird aber weiterhin genauso sein, wie man es seit zwanzig Jahren in der Heimat liebt: bernsteinfarben, malzaromatisch und in wohldosierten Mengen. Freuen wir uns also auf Ende Oktober. Zuvor aber auf den Frühling, den Sommer und einen berauschenden Herbst. Dann ist wieder Winterzeit.

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